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	Kommentare zu: Salzburg darf nicht Hallstatt werden; ein kritischer Blick auf den Städtetourismus	</title>
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	<description>genussvoll speisen und reisen Luxus Lifestyle 50+</description>
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		<title>
		Von: Barbara / Reisepsycho		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-28751</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barbara / Reisepsycho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 14:12:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Claudia!
Ich kann deinen Ärger so gur verstehen! Ich denke, Overtourismus ist echt eine Erscheinung, um die man sich kümmern MUSS,  denn auf Dauer werden so Orte ja auch wieder furchtbar unattraktiv. Ein negatives Beispiel ist zum Beispiel auch Taormina auf Sizilien: eigentlich ein pittoreskes Städchen, aber nun schieben sich die Tourimassen durch die Gassen, sodass man gar nicht umherkommt, mit Fremden zu “kuscheln“. Überall Ramschläden, nur im einzigen handwerklichen Keramikbetrieb hat man seine Ruhe, weil 10€ für ein Souvenir ist den meisten zu teuer. Das Essen kostet doppelt oder dreifach so viel wie 100m außerhalb des Ortes. Nein, das finde ich nicht schön, da kann es noch so “berühmt“ sein. 
Ich muss ja sagen, ich liebe meine Stadt Graz. Wir haben Tourismus, aber eher in überschaubarer Menge. In der Herrengasse gibt&#039;s noch heimische Geschäfte, und die Seele der Stadt ist so spürbar. Ich habe bisher nie was über Graz geschrieben, vielleicht auch mit aus dem Grund, weil ich eigentlich will dass es so bleibt wie es ist ;) . Auch wenn ich mich freuen würde, wenn Leute sich der Schönheit der Stadt erfreuen, so wünsche ich mir doch, dass das mit dem größten Respekt passiert. Damit es eben nicht so wird wie von dir beschrieben. Lg Barbara]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Claudia!<br />
Ich kann deinen Ärger so gur verstehen! Ich denke, Overtourismus ist echt eine Erscheinung, um die man sich kümmern MUSS,  denn auf Dauer werden so Orte ja auch wieder furchtbar unattraktiv. Ein negatives Beispiel ist zum Beispiel auch Taormina auf Sizilien: eigentlich ein pittoreskes Städchen, aber nun schieben sich die Tourimassen durch die Gassen, sodass man gar nicht umherkommt, mit Fremden zu “kuscheln“. Überall Ramschläden, nur im einzigen handwerklichen Keramikbetrieb hat man seine Ruhe, weil 10€ für ein Souvenir ist den meisten zu teuer. Das Essen kostet doppelt oder dreifach so viel wie 100m außerhalb des Ortes. Nein, das finde ich nicht schön, da kann es noch so “berühmt“ sein.<br />
Ich muss ja sagen, ich liebe meine Stadt Graz. Wir haben Tourismus, aber eher in überschaubarer Menge. In der Herrengasse gibt&#8217;s noch heimische Geschäfte, und die Seele der Stadt ist so spürbar. Ich habe bisher nie was über Graz geschrieben, vielleicht auch mit aus dem Grund, weil ich eigentlich will dass es so bleibt wie es ist 😉 . Auch wenn ich mich freuen würde, wenn Leute sich der Schönheit der Stadt erfreuen, so wünsche ich mir doch, dass das mit dem größten Respekt passiert. Damit es eben nicht so wird wie von dir beschrieben. Lg Barbara</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Claudia Braunstein		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25924</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claudia Braunstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 20:25:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25924</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25743&quot;&gt;Claudia Kopp&lt;/a&gt;.

Hallo Claudia, ich war als Kind oft in Hallstatt und dann Jahrzehnte nicht. Vor zwei Jahren habe ich ganz bewusst eine Bustour gemacht. Der Ort ist ja immer noch hübsch, wenn man über die ganzen Ramschläden hinwegblickt.Fast amüsant fand ich den Dirndlverleih. Es ist wirklich unglaublich, am Ortseingang kann man sich für den Aufenthalt einen Plastikfetzen ausborgen, der als Dirndl bezeichnet wird. Vor einem Jahr war ich im Februar mit meinem Mann dort, er hat gleich bei Ankunft verweigert, den Ort überhaupt zu betreten. Da mischten sich unter die asiatischen Gäste noch zahlreiche dunkel verhüllte Damen die sich über die großen Schneeberge am Ufer vor dem Ortseingang freuten. eh nett, irgendwie ;-) Nein, diese Art von Tourismus benötigt niemand, außer die wirte und Hoteliers. Den Laden am Residenzplatz muss ich mir anschauen, das Heimatwerk vermutlich. Liebe Grüße, Claudia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25743">Claudia Kopp</a>.</p>
<p>Hallo Claudia, ich war als Kind oft in Hallstatt und dann Jahrzehnte nicht. Vor zwei Jahren habe ich ganz bewusst eine Bustour gemacht. Der Ort ist ja immer noch hübsch, wenn man über die ganzen Ramschläden hinwegblickt.Fast amüsant fand ich den Dirndlverleih. Es ist wirklich unglaublich, am Ortseingang kann man sich für den Aufenthalt einen Plastikfetzen ausborgen, der als Dirndl bezeichnet wird. Vor einem Jahr war ich im Februar mit meinem Mann dort, er hat gleich bei Ankunft verweigert, den Ort überhaupt zu betreten. Da mischten sich unter die asiatischen Gäste noch zahlreiche dunkel verhüllte Damen die sich über die großen Schneeberge am Ufer vor dem Ortseingang freuten. eh nett, irgendwie 😉 Nein, diese Art von Tourismus benötigt niemand, außer die wirte und Hoteliers. Den Laden am Residenzplatz muss ich mir anschauen, das Heimatwerk vermutlich. Liebe Grüße, Claudia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Claudia Braunstein		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25922</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claudia Braunstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 20:16:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25922</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25827&quot;&gt;Ariane&lt;/a&gt;.

Hallo Ariane, eigentlich träume ich seit längerem von einer Kreuzfahrt. aber genau solche Erzählungen lassen mich diesen Wunsch immer mehr überdenken. Hier in Salzburg werden zunehmend mehr Flusskreuzfahrtpassagiere durch die Gassen der Altstadt geschoben, die sind halt von der Menge her nicht so viele. Ja, AirbnB hat leider dir Urfunktion total verloren. Ich lebe in einem Wohnviertel direkt an der historischen Altstadt und bemerke wöchentlich neue Appartments, die professionell vermietet werden.  Das nimmt uns Einwohnern die Wohnflächen weg und treibt die Preis in die Höhe. Ich bin inzwischen total für eine Reglemtierung, wie es sie in manchen Städten bereits gibt. Liebe Grüße in meine zweitliebste Stadt, in der ich schon ewig nicht war war. Claudia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25827">Ariane</a>.</p>
<p>Hallo Ariane, eigentlich träume ich seit längerem von einer Kreuzfahrt. aber genau solche Erzählungen lassen mich diesen Wunsch immer mehr überdenken. Hier in Salzburg werden zunehmend mehr Flusskreuzfahrtpassagiere durch die Gassen der Altstadt geschoben, die sind halt von der Menge her nicht so viele. Ja, AirbnB hat leider dir Urfunktion total verloren. Ich lebe in einem Wohnviertel direkt an der historischen Altstadt und bemerke wöchentlich neue Appartments, die professionell vermietet werden.  Das nimmt uns Einwohnern die Wohnflächen weg und treibt die Preis in die Höhe. Ich bin inzwischen total für eine Reglemtierung, wie es sie in manchen Städten bereits gibt. Liebe Grüße in meine zweitliebste Stadt, in der ich schon ewig nicht war war. Claudia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ariane		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25827</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 15:17:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25827</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Claudia,

Du sprichst mir aus der Seele! Da unterschreibe ich jedes Wort! 
Ich kenne es nur allzu gut: Kleine Läden verschwinden, darin nisten sich Agenturen für Ferienwohnungen ein. Eine Bekannte berichtete neulich, dass ihr der Vermieter gekündigt hat. Grund: Mit Airbnb kann er mehr Geld machen...
Das Angebot der Supermärkte orientiert sich mit in Plastik eingeschweißten Tramezzini immer häufiger an der Nachfrage der Touristen. Da steht man in einer langen Reihe vor den Kassen mit seinem täglichen (überteuerten) Einkauf, vor einem die Touristen, jeder mit Cola-Dose oder Keksen bepackt.
Auf den Strassen ist auch zu Fuß kaum noch  ein Durchkommen, weil ganze Gruppen, ausgeworfen von den Kreuzfahrtschiffen und verkabelt mit Kopfhörern, die Gehsteige blockieren - und keinen Millimeter zur Seite weichen; im Gegenteil, man muss auf vielbefahrene Strassen ausweichen. Auf diesen selbst fahren die Kleintransporter durch die engen Gassen der Altstadt; erst heute wieder gesehen, gleich vier hintereinander. Großes Hupkonzert, weil sie an Engstellen kaum durchkamen. Mit diesen lassen sich Touristen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit fahren. Man ist zu bequem geworden, oft nur wenige Meter zu Fuß zu laufen. Ach, ich könnte als so weiter erzählen.
Danke für diesen Beitrag!

Saluti
Ariane]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia,</p>
<p>Du sprichst mir aus der Seele! Da unterschreibe ich jedes Wort!<br />
Ich kenne es nur allzu gut: Kleine Läden verschwinden, darin nisten sich Agenturen für Ferienwohnungen ein. Eine Bekannte berichtete neulich, dass ihr der Vermieter gekündigt hat. Grund: Mit Airbnb kann er mehr Geld machen&#8230;<br />
Das Angebot der Supermärkte orientiert sich mit in Plastik eingeschweißten Tramezzini immer häufiger an der Nachfrage der Touristen. Da steht man in einer langen Reihe vor den Kassen mit seinem täglichen (überteuerten) Einkauf, vor einem die Touristen, jeder mit Cola-Dose oder Keksen bepackt.<br />
Auf den Strassen ist auch zu Fuß kaum noch  ein Durchkommen, weil ganze Gruppen, ausgeworfen von den Kreuzfahrtschiffen und verkabelt mit Kopfhörern, die Gehsteige blockieren &#8211; und keinen Millimeter zur Seite weichen; im Gegenteil, man muss auf vielbefahrene Strassen ausweichen. Auf diesen selbst fahren die Kleintransporter durch die engen Gassen der Altstadt; erst heute wieder gesehen, gleich vier hintereinander. Großes Hupkonzert, weil sie an Engstellen kaum durchkamen. Mit diesen lassen sich Touristen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit fahren. Man ist zu bequem geworden, oft nur wenige Meter zu Fuß zu laufen. Ach, ich könnte als so weiter erzählen.<br />
Danke für diesen Beitrag!</p>
<p>Saluti<br />
Ariane</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claudia Braunstein		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claudia Braunstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 18:12:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25764</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25676&quot;&gt;Oli&lt;/a&gt;.

Hallo Oli, es war mir klar, dass es aufstoßen würde, wenn ich hier eine bestimmte Gruppe, in diesem Fall chinesische Touristen, anspreche. Ich lebe hier in der Stadt und zwar mitten drinnen und ich empfinde inzwischen, wie viel andere Stadtbewohner auch, gerade das Auftreten dieser Touristen als unangenehm. Man darf das ja nur hinter vorgehaltener Hand sagen.......... Ein großer Teil dieser Menschen hat null Respekt, weder vor den Einheimischen, noch vor unserem Lebensraum. Mann rennt durch die Getreidegasse mit dem Handystick in der Hand , egal ob man dabei andere niedertrampelt, schmeißt den Müll willkürlich dort hin, wo er aus der Hand fällt, usw. Ehrlich, das ist nicht die Art von Gästen, die ich mir wünsche.  Ich liebe meine Heimat und freue mich, wenn ich die Schönheit von Salzburg herzeigen kann, egal ob hier am Blog oder auch real. Und ich freu&#039; mich, wenn jemand meine Begeisterung verstehen kann. Ich habe einfach wenig Verständnis für Menschen die hier her kommen, nur um zuhause auf Filmchen zeigen zu können, dass sie hier waren, ohne zu wissen, wo sie eigentlich waren. Wenn ich wo hinfahre, dann interessiere ich mich für die Menschen und deren Kultur, aber nicht, ob ich eh genug Fotos für die Zuhausegbliebenen habe, um damit angeben zu können. Der TV-Bericht hat genau das zu Tage gebracht, die Leute stellen sich in den Mittelpunkt, ohne zu wissen, wo sie überhaupt sind.  
Ich würde mir wünschen, dass der Zugang zu Stadt für Tages-, ähm, Stundentouristen reglementiert wird. Die Gebühren für die Busausstiegsstellen sind viel zu niedrig. Ja, ein langes Thema. Liebe Grüße, gell und das nächste Mal reicht ein Cola nicht, da gehst gscheit essen, Tipps hätte ich eh genug am Blog ;-), herzlichst Claudia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25676">Oli</a>.</p>
<p>Hallo Oli, es war mir klar, dass es aufstoßen würde, wenn ich hier eine bestimmte Gruppe, in diesem Fall chinesische Touristen, anspreche. Ich lebe hier in der Stadt und zwar mitten drinnen und ich empfinde inzwischen, wie viel andere Stadtbewohner auch, gerade das Auftreten dieser Touristen als unangenehm. Man darf das ja nur hinter vorgehaltener Hand sagen&#8230;&#8230;&#8230;. Ein großer Teil dieser Menschen hat null Respekt, weder vor den Einheimischen, noch vor unserem Lebensraum. Mann rennt durch die Getreidegasse mit dem Handystick in der Hand , egal ob man dabei andere niedertrampelt, schmeißt den Müll willkürlich dort hin, wo er aus der Hand fällt, usw. Ehrlich, das ist nicht die Art von Gästen, die ich mir wünsche.  Ich liebe meine Heimat und freue mich, wenn ich die Schönheit von Salzburg herzeigen kann, egal ob hier am Blog oder auch real. Und ich freu&#8216; mich, wenn jemand meine Begeisterung verstehen kann. Ich habe einfach wenig Verständnis für Menschen die hier her kommen, nur um zuhause auf Filmchen zeigen zu können, dass sie hier waren, ohne zu wissen, wo sie eigentlich waren. Wenn ich wo hinfahre, dann interessiere ich mich für die Menschen und deren Kultur, aber nicht, ob ich eh genug Fotos für die Zuhausegbliebenen habe, um damit angeben zu können. Der TV-Bericht hat genau das zu Tage gebracht, die Leute stellen sich in den Mittelpunkt, ohne zu wissen, wo sie überhaupt sind.<br />
Ich würde mir wünschen, dass der Zugang zu Stadt für Tages-, ähm, Stundentouristen reglementiert wird. Die Gebühren für die Busausstiegsstellen sind viel zu niedrig. Ja, ein langes Thema. Liebe Grüße, gell und das nächste Mal reicht ein Cola nicht, da gehst gscheit essen, Tipps hätte ich eh genug am Blog ;-), herzlichst Claudia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claudia Kopp		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claudia Kopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 12:49:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25743</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Claudia,

ich habe die Hallstatt-Doku ebenfalls gesehen und war schockiert. Ich komme selbst aus Bad Ischl, liebe diese Gegend und kenne Hallstatt schon mein ganzes Leben lang. Vor 4 Jahren habe ich den Ort zuletzt mit meiner Oma besucht, bereits da war ich über die Unmenge an asiatischen Touristengruppen entsetzt und voller Mitleid mit den Einwohnern; ich dachte allerdings nicht, dass dieser Zustand noch getoppt werden könnte - offenbar ein Irrtum meinerseits...
Nun frage ich mich, warum das so ist. Die Touristen suchen, was sie kennen. Sie konsumieren, was man ihnen vorsetzt. Die Motive aus der ihnen bekannten Soap und dann noch die Fahrt auf den Salzberg zum Fotografieren, auch da gibts dann die prominenten Motive. Was anderes gibt es nicht, weil sie nichts anderes kennen. Zwei Stunden in Hallstatt, wobei eine halbe Stunde für das 3-gängige Menü draufgeht. Keine Auseinandersetzung mit dem Ort, den Menschen, der Historie, den Geschichten, die sich um Hallstatt ranken. 
Vielleicht würde sich das ändern, wenn es diese Informationen rund um Hallstatt gäbe, und zwar nicht über das Vordergründige, sondern über Hintergründe, Geschichten, Ereignisse, die nicht jeder kennt...
Der Gedanke kam mir gestern, als ich am Residenzplatz bei einem Trachtengeschäft vorbei ging. Am Boden neben der Tür stand eine Behälter mit 10 kleinen Zirbenbäumchen, kaum 20 Zentimeter hoch. Daneben ein Schild, das darüber informiert, dass die Bäumchen in dieser Größe bereits 5 Jahre gewachsen sind... das ist eine tolle Information, die den Blick auf so manches wieder ein wenig verändert. Vielleicht bräuchte es öfter so eine Kleinigkeit...

Liebe Grüße,
Claudia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia,</p>
<p>ich habe die Hallstatt-Doku ebenfalls gesehen und war schockiert. Ich komme selbst aus Bad Ischl, liebe diese Gegend und kenne Hallstatt schon mein ganzes Leben lang. Vor 4 Jahren habe ich den Ort zuletzt mit meiner Oma besucht, bereits da war ich über die Unmenge an asiatischen Touristengruppen entsetzt und voller Mitleid mit den Einwohnern; ich dachte allerdings nicht, dass dieser Zustand noch getoppt werden könnte &#8211; offenbar ein Irrtum meinerseits&#8230;<br />
Nun frage ich mich, warum das so ist. Die Touristen suchen, was sie kennen. Sie konsumieren, was man ihnen vorsetzt. Die Motive aus der ihnen bekannten Soap und dann noch die Fahrt auf den Salzberg zum Fotografieren, auch da gibts dann die prominenten Motive. Was anderes gibt es nicht, weil sie nichts anderes kennen. Zwei Stunden in Hallstatt, wobei eine halbe Stunde für das 3-gängige Menü draufgeht. Keine Auseinandersetzung mit dem Ort, den Menschen, der Historie, den Geschichten, die sich um Hallstatt ranken.<br />
Vielleicht würde sich das ändern, wenn es diese Informationen rund um Hallstatt gäbe, und zwar nicht über das Vordergründige, sondern über Hintergründe, Geschichten, Ereignisse, die nicht jeder kennt&#8230;<br />
Der Gedanke kam mir gestern, als ich am Residenzplatz bei einem Trachtengeschäft vorbei ging. Am Boden neben der Tür stand eine Behälter mit 10 kleinen Zirbenbäumchen, kaum 20 Zentimeter hoch. Daneben ein Schild, das darüber informiert, dass die Bäumchen in dieser Größe bereits 5 Jahre gewachsen sind&#8230; das ist eine tolle Information, die den Blick auf so manches wieder ein wenig verändert. Vielleicht bräuchte es öfter so eine Kleinigkeit&#8230;</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Claudia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25688</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 20:25:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25688</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Claudia!

Ein wirklich sehr guter Artikel! Man kann wirklich gespannt sein, wohin das alles noch führt. Ich bleibe an dem Thema auf jeden Fall dran.

Vielen Dank auch für die Verlinkung - das freut mich sehr!

Liebe Grüße
Horst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia!</p>
<p>Ein wirklich sehr guter Artikel! Man kann wirklich gespannt sein, wohin das alles noch führt. Ich bleibe an dem Thema auf jeden Fall dran.</p>
<p>Vielen Dank auch für die Verlinkung &#8211; das freut mich sehr!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Horst</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Oli		</title>
		<link>https://cot.dev.gotonet.info/lifestyle/persoenliches/salzburg-staedtetourismus/#comment-25676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 18:50:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.claudiaontour.com/?p=7666#comment-25676</guid>

					<description><![CDATA[In der Grundanalyse hast du sicherlich recht, trotzdem stört mich der antichinesische Reflex etwas. Auch ich war letzte Woche drei Stunden in Salzburg und habe neben dem Kauf einer Flasche Cola Zero bei Spar nichts für die Stadt getan. Ich bin also kein Spürchen besser als die kritisierten Chinesen. Nur falle ich mit meiner langen Nase nicht so auf.

Der zweite Punkt ist natürlich die Frage, wer dafür die Verantwortung trägt. Hallstadt könnte problemlos die Busparkplätze aufheben. Dann könnten nur noch die kommen, die sich wirklich interessieren und die vielleicht auch mehr Geld dort liegen lassen. Die Politik wird von den Einheimischen entschieden, nicht von den Touristen. 

Drittens ist es normal, dass sich das Stadtbild verändert. Das hängt aber nicht nur mit dem Tourismus zusammen. Ich habe früher zum Beispiel Schallplatten und danm CD Läden geliebt. Ich fände es immer noch cool, wenn es das gäbe. Aber ich hab seit 20 Jahren Musik nur noch online gekauft. Das gleiche gilt für Bücher. 

Dazu kommt, dass sich Städte auch oft gezielt unattraktiv für Einheimische machen. Bei mir in Basel sind zum Beispiel fast alle Parkplätze aufgehoben worden (auch in den Vororten, um Park and Ride zu verunmöglichen). Dadurch ist das Stadtzentrum für mich so unattraktiv geworden, dass ich nur noch einmal pro Jahr hingehe. 

Um es kurz zu machen: Ich glaube, dass es hier nicht viel hilft, eine Volksgruppe zu beschuldigen, denn letzlich ist das eine Frage der Politik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Grundanalyse hast du sicherlich recht, trotzdem stört mich der antichinesische Reflex etwas. Auch ich war letzte Woche drei Stunden in Salzburg und habe neben dem Kauf einer Flasche Cola Zero bei Spar nichts für die Stadt getan. Ich bin also kein Spürchen besser als die kritisierten Chinesen. Nur falle ich mit meiner langen Nase nicht so auf.</p>
<p>Der zweite Punkt ist natürlich die Frage, wer dafür die Verantwortung trägt. Hallstadt könnte problemlos die Busparkplätze aufheben. Dann könnten nur noch die kommen, die sich wirklich interessieren und die vielleicht auch mehr Geld dort liegen lassen. Die Politik wird von den Einheimischen entschieden, nicht von den Touristen. </p>
<p>Drittens ist es normal, dass sich das Stadtbild verändert. Das hängt aber nicht nur mit dem Tourismus zusammen. Ich habe früher zum Beispiel Schallplatten und danm CD Läden geliebt. Ich fände es immer noch cool, wenn es das gäbe. Aber ich hab seit 20 Jahren Musik nur noch online gekauft. Das gleiche gilt für Bücher. </p>
<p>Dazu kommt, dass sich Städte auch oft gezielt unattraktiv für Einheimische machen. Bei mir in Basel sind zum Beispiel fast alle Parkplätze aufgehoben worden (auch in den Vororten, um Park and Ride zu verunmöglichen). Dadurch ist das Stadtzentrum für mich so unattraktiv geworden, dass ich nur noch einmal pro Jahr hingehe. </p>
<p>Um es kurz zu machen: Ich glaube, dass es hier nicht viel hilft, eine Volksgruppe zu beschuldigen, denn letzlich ist das eine Frage der Politik.</p>
]]></content:encoded>
		
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